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Infos rund um die Tattoopflege

Anweisungen des Tätowierers befolgen

Ihr Tätowierer oder Tätowiererin hat Ihnen nach Ihrem Tattoo bestimmt einen Zettel mit Pflegehinweisen gegeben oder Sie darüber beraten. Achten Sie unbedingt auf die Anweisungen, welche Ihnen Ihr Tätowierer oder Ihre Tätowiererin gegeben hat. Beachten Sie, dass eine frische Tätowierung eine offene Wunde ist und dementsprechend auch behandelt werden muss. Wenn Sie merken, dass sich Ihr Tattoo entzündet oder sonstige nicht normale Auffälligkeiten zeigt informieren Sie sich umgehend bei einem Arzt und informieren Sie Ihren Tätowierer oder Tätowiererin.

Nach dem Stechen

Bei den meisten Studios erhalten Sie, nach dem Stechen einen provisorischen Verband aus Frischhaltefolie. Diesen sollten Sie unbedingt am Weg nach Hause anbehalten um so die Tätowierung vor Schmutz, Staub und anderen Infektionserregern zu schützen. Die Hautporen drücken vor allem in den ersten Stunden noch etwas Wundwasser aus der Haut. Dies ist völlig normal und ist kein Grund zur Sorge. Das Wundwasser sammelt sich dann unter der Folie.
Sie können die Folie nach ca. 2-3 Stunden entfernen und die frische Tätowierung daraufhin mit lauwarmen Wasser abwaschen. Beim Abwaschen ist es wichtig, dass Sie nur die bloße Hand verwenden. Verwenden Sie auch keine Seife oder sonstige Zusätze. Klares, lauwarmes Wasser und Ihre Hand reicht zum Waschen völlig aus. Benutzen Sie unter keinen Umständen einen Waschlappen oder Handtücher. Diese können das Tattoo durch die raue Oberfläche zerstören. Nach dem Waschen trocken Sie das Tattoo mit einem fusselfreies Tuch ab. Am besten eignet sich hier Küchenrolle. Achten Sie hierbei auch darauf, dass die Küchenrolle keine Duftstoffe beinhaltet. Nach dem Waschen können Sie das erste mal dünn die vom Tätowierer oder der Tätowiererin empfohlene Wund- und Heilsalbe auftragen.

Die erste Nacht

In der ersten Nacht ist es empfehlenswert, wenn Sie das Tattoo noch einmal mit Frischhaltefolie verbinden. Dies verhindert, dass Fusseln, Schmutz und Staub in die Wunde gelangen. Auch hier kann sich noch einmal Wundwasser unter der Folie sammeln. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge. Das Absondern von Wundwasser ist normal im Heilprozess des Tattoos. Nach dem Aufstehen muss das Tattoo wieder gewaschen werden. Dazu wieder lauwarmes Leitungswasser und nur die Hand benutzen. Seifen, Shampoos und andere Stoffe sind ein No-Go für das Tattoo. Das Entfernen des Wundwassers ist wichtig, da sich sonst unnötig viel Schorf bildet.

Alles rund ums Eincremen

Es ist wichtig, dass Sie das Tattoo regelmäßig eincremen. Wichtig dabei ist die Wahl der richtigen Creme. Wir haben bereits mehrere Cremen getestet. Unsere Erfahrungen und Resultate können Sie hier testen. Cremen Sie das Tattoo nur mit einer dünnen Schicht ein. Zu viel in diesem Fall ist genau so schlecht, wie keine oder die falsche Creme. Tragen Sie zu viel auf, kann es sein, dass das Tattoo verläuft. Bei der falschen Creme kann es sogar dazu kommen, dass die Farbe aus der Haut gezogen wird. Achten Sie auch hier unbedingt auf die Anweisungen Ihres Tätowierers oder Tätowiererin. Sie sollten so lange cremen, bis der Schorf, soweit einer vorhanden ist, vollständig abgefallen ist. In der Regel dauert dieser Vorgang rund zwei bis vier Wochen. Das ist Abhängig von der Stelle, der Größe, der verwendeten Farben und Ihrer Haut.
Es kann sein, dass sich nach einiger Zeit beim Eincremen und Waschen die Schutzhaut über Tätowierung löst. Unter dieser Schicht kommt dann eine frische “Babyhaut” zum Vorschein. Darunter sind dann die Farbpigmente deutlich zu sehen.

Bepanthen

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Das sollten Sie vermeiden

Seien Sie sich immer bewusst, dass eine Tätowierung eine Wunde ist. Verzichten Sie nach Ihrem Termin beim Tätowierer oder der Tätowiererin in den ersten drei bis vier Wochen auf Vollbäder und Besuche im Schwimmbad. Der Grund hierfür ist, dass das Tattoo bei übermäßigem Kontakt mit Wasser aufweichen und aufquellen kann. Die Folge wäre ein Farbverlust. Im Schwimmbad ist die Infektionsgefahr zusätzlich eine weitere Gefahr für Ihren Körper und das Tattoo.
Weiters sollten Sie keine Saunen und Solarien besuchen. Dies gilt bis zur vollständigen Abheilung des Tattoos (ca. 6 Wochen). Auch hier kann es sonst zu einem Farbverlust kommen.

Pflege nach dem Abheilen

Das Tattoo muss vor allem im Sommer auch nach dem Abheilen noch gut gepflegt werden. Schützen Sie das Tattoo soweit es geht von direkter Sonneneinstrahlung und benutzen Sie beim Sonnenbaden immer eine gute Sonnencreme. Dabei sollten Sie unbedingt zu einer Creme mit Lichtschutzfaktor 50+ greifen. Unseren Test zu diesem Thema finden Sie hier. Durch die schwarze Farbe in Ihrer Haut sind die Bereiche Ihres Körpers, wo sich das Tattoo befindet besonders anfällig für einen Sonnenbrand. Dies wäre alleine noch nicht ganz so schlimm. Jedoch nimmt das Tattoo bei schlechter Behandlung früher oder später Schaden an der schlechten Pflege. Es kann sein, dass das Tattoo verblasst. Weiters ist die Haut nach der Tätowierung gereizt. Somit kann es beim Sonnenbad oder beim Besuch im Solarium zu einer allergischen Reaktion aufgrund der verwendeten Tattoofarbe kommen.
Als weitere Folge kann der Verzicht von Sonnencreme auch zu Hautkrebs führen. Weiters ist zu sagen, dass selbst die beste Sonnencreme das Tattoo nur begrenzt schützen kann, das alle UV-Strahlen das Tattoo verblassen lassen. Ein vollständiger Schutz ist nur Kleidung über dem Tattoo.

Sonnencreme

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